Deutschland baut!
... auf Trainees

Michael Stölzle

Jahrgang: 1993

Studium: Betriebswirtschaftslehre – Hochschule Neu-Ulm University of Applied Sciences – Schwerpunkt: Logistik und Supply Chain Management

Praktika: Logistik und Produktionsplanung bei ZF Transmissions Gray Court LLC (South Carolina, USA) – Lean Management und SCM bei Husqvarna Group

Hobbies: Reisen, Klettern, Bergsteigen, Ski fahren

Michael Stölzle hat im Oktober 2017 das Traineeprogramm bei Deutschland baut! begonnen. In einem Interview berichtet er über seine Motivation und seinen Weg in die Bauwirtschaft.

Sie sind jetzt ein Trainee in der Baubranche. Hatten Sie schon vorher Berührungspunkte mit der Branche?

Ja. Da mein Vater selbstständiger Architekt ist, bin ich schon sehr früh mit der Baubrache in Kontakt gekommen. Ich habe meinen Vater öfter auf Baustellen begleitet und konnte hier und da auch selbst mal mit anpacken und ihn auch im Büro unterstützen.

Was wollten Sie als Kind werden? Haben Sie sich auch da schon für den Bau begeistert?

Als Kind faszinierten mich auf den Baustellen natürlich vor allem die großen Baumaschinen und LKW. Ich glaube, dass ich mir als Kind sehr gut vorstellen konnte einmal selbst einen solchen Baustellenkipper zu fahren. 

Auch heute finde ich die LKW noch sehr interessant – allerdings eher in Bezug auf das Logistikmanagement auf einer Baustelle. Wie ich bei der Besichtigung der Bahnhofsbaustelle Stuttgart 21 im Rahmen einer Veranstaltung von Deutschland baut! bereits erfahren habe, werden auf Großbaustellen heutzutage sehr hohe Anforderungen an die Logistik gestellt.

Wieso haben Sie sich für das Traineeprogramm bei Deutschland baut! entschieden? Was zeichnet das Programm aus Ihrer Sicht aus?

Die Besonderheit des Traineeprogramms ist, dass man als Trainee die Gelegenheit hat in kürzester Zeit drei ganz unterschiedliche Unternehmen kennenzulernen und dabei vom Know-how eines jeden Unternehmens zu profitieren. In meinen Praxisphasen vor dem Traineeprogramm habe ich die Erfahrung gemacht, dass für mich „learning“ am besten „by doing“ funktioniert. Dies wird im Traineeprogramm Deutschland baut! auf sehr vielfältige Art und Weise ermöglicht. Darüber hinaus ist Deutschland baut! mit seinen Veranstaltungen und dem Austausch zwischen den teilnehmenden Unternehmen eine ideale Plattform, um sich ein berufliches Netzwerk aufzubauen.

Was macht für Sie die Bauwirtschaft so spannend?

Die Bauwirtschaft ist eine sehr vielfältige und dynamische Branche, in der ständig versucht wird die Grenzen des Möglichen weiter nach oben zu verschieben und sich neuen Herausforderungen zu stellen. Dazu zählt auch das Ziel der Bauwirtschaft in Zukunft immer ressourcenschonendere Gebäude zu entwickeln und auch allgemein unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit zu handeln.

Was denken Sie, muss man für das Traineeprogramm mitbringen?

Bedingt durch die häufigen Wohnortswechsel, mindestens jedes halbe Jahr, wird natürlich ein hohes Maß an Flexibilität gefordert. Außerdem denke ich, dass es von Vorteil ist, wenn man schon etwas Arbeitserfahrung in Form von Ausbildung oder Praktika gesammelt hat. So tut man sich bei der Einarbeitung in ein neues Unternehmen leichter.

Welche Stationen durchlaufen Sie im Rahmen des Traineeprogramms?

Okt. 2017 – März 2018   DAW-Firmengruppe
April 2018 – Sept. 2018  Sülzle Gruppe
Okt. 2018 – März 2019   PERI GmbH