Deutschland baut!
... auf Trainees

Lennart Gees

Jahrgang: 1995

Studium: Bachelor: BWL mit Schwerpunkt Unternehmensführung & Management an der Georg-August-Universität Göttingen. Master: BWL an der PfH Göttingen

Masterarbeit: Die Relevanz und Umsetzung des Business Development Managements – Eine Darstellung und Analyse am Beispiel der Toolbrothers Powertools GmbH

Berufserfahrung: Werkstudent bei Dinotech e.K., Projektmanager bei der Toolbrothers Powertools GmbH

Hobbies: Handball, Fitness, Fußball

Lennart Gees hat im Oktober 2021 das Traineeprogramm bei Deutschland baut! begonnen. In einem Interview berichtet er über seine Motivation und seinen Weg in die Bauwirtschaft.

Du bist jetzt ein Trainee in der Baubranche. Hattest Du schon vorher Berührungspunkte mit der Branche?

Nein, absolut nicht. Als BWLer hatte ich keinen Branchenbezug und neben dem Studium habe ich bei keinem Unternehmen aus der Baubranche gearbeitet.

Wie notwendig ist es Deiner Ansicht nach ein bauspezifisches Studium zu absolvieren, um in der Baubranche zu arbeiten? Gibt es Quereinsteiger?

Ich denke, dass dies sehr vom Studiengang und der angestrebten Stelle abhängt. In kaufmännischen Berufen mit wirtschaftswissenschaftlichem Hintergrund spielen Erfahrungen und Kenntnisse aus der Baubranche eine sehr kleine bis gar keine Rolle. Dennoch gibt es natürlich Jobs – vor allem mit sehr technischem Aufgabenfeld – bei denen ein bauspezifischer oder Ingenieurs-Hintergrund von Vorteil oder sogar eine notwendige Bedingung sein kann.

Wieso hast Du Dich für das Traineeprogramm bei Deutschland baut! entschieden? Was zeichnet das Programm aus Deiner Sicht aus?

Der Hauptgrund war definitiv das Alleinstellungsmerkmal des Programms: innerhalb von 18 Monaten drei vollkommen unterschiedliche und voneinander unabhängige Unternehmen zu durchlaufen und in drei verschiedenen Städten zu wohnen, hat mich sehr gereizt. Dazu waren viele der teilnehmenden Unternehmen auf Anhieb interessante Optionen für mich.

Was macht für Sie die Bauwirtschaft so spannend?

Die Baubranche bietet als stabiler Wirtschaftszweig viele attraktive Jobs mit sehr guten Zukunftsperspektiven. Auch wenn man es nicht zwingend sofort mit ihr verbindet, ist es eine sehr moderne Branche, die enorm von der Digitalisierung und dem technischen Fortschritt getrieben wird und profitiert. An solchen Transformationsprozessen direkt beteiligt zu sein ist eine sehr interessante und spannende Chance.

Was denkst Du, muss man für das Traineeprogramm mitbringen?

Die wichtigste Eigenschaft ist in meinen Augen Anpassungsfähigkeit – sowohl beruflich als auch privat. Man sollte sich möglichst schnell in einem neuen Umfeld einleben und neue Themen- und Problemfelder verstehen bzw. bearbeiten können. Da man innerhalb kürzester Zeit viele Menschen und unterschiedliche Unternehmenskulturen kennenlernt, ist zudem Offenheit gegenüber Neuem sehr wichtig. Ich denke, dass es zusätzlich immer hilfreich ist, wenn man keine Schwierigkeiten hat, auf (fremde) Menschen zuzugehen.

Welche Stationen durchläufst Du im Rahmen des Traineeprogramms?

Okt. 2021 – April 2022: VELUX (Hamburg)

April 2022 – Okt. 2022: Wienerberger (Hannover)

Okt. 2022 – April 2023: STARK (Offenbach)