Trainee-Blog

Nächste Station trotz Coronavirus!

Autor
Kira Burmeister

Hallo liebe Leserinnen und Leser,

trotz der verrückten Zeit, die durch das Coronavirus gerade in der Welt herrscht, stand für uns Trainees von März auf April der erste Unternehmenswechsel an. Wow, das erste Drittel unseres Traineeprogrammes ist bereits um. Die ersten Erfahrungen sind gemacht und nun sollte es voller Tatendrang weiter gehen, wäre da nicht Corona… Der Wechsel wurde für jeden von uns zur individuellen Herausforderung. Viele Fragen schwebten uns im Kopf: Wie sollte der Umzug funktionieren? Ist eine Einarbeitung überhaupt möglich? Viele Unternehmen hatten ihre Mitarbeiter ja bereits ins Homeoffice geschickt.

Wie jeder von uns den Wechsel empfunden hat und mit der besonderen Situation umgegangen ist, erzählen wir euch jetzt:

Florian wechselte von der DB Bahnbaugruppe aus Berlin nach Offenbach zu Stark Deutschland:

„Ich war beim Wechsel heilfroh, dass meine Autovermietung aufgrund des Covid19 nicht geschlossen hatte. Die Einarbeitung bei Stark hat unter den aktuellen Umständen dennoch ziemlich gut geklappt und ich konnte mir sogar die Arbeitsabläufe bei einer Keramundo-Niederlassung in Frankfurt am Main anschauen. Hierbei habe ich Einblicke in den Lager-/Logistikprozess, die Beratung in der Fliesenausstellung sowie die Auftragsannahmen bekommen. Für die zukünftigen Aufgaben bei Stark waren diese Einblicke sehr hilfreich, da bin ich mir sicher!“

Für Klarissa ging es von VELUX in Hamburg zu SÜLZLE nach Rosenfeld:

„Aufgrund der aktuellen Situation befand ich mich schon seit Mitte März im Homeoffice in Hamburg. Aus Sorge, dass vielleicht eine Rückreise in den Süden zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr möglich sein könnte, fuhr ich schon eine Woche früher. Der Umzug in den Schwarzwald verlief reibungslos und dem Start bei SÜLZLE stand nichts mehr entgegen. Bei SÜLZLE in Rosenfeld arbeitet ein Teil der Belegschaft im Homeoffice, während die anderen Mitarbeiter, mit Einhaltung von Sicherheitsvorkehrungen und verschiedenster Richtlinien, vor Ort sind. Deshalb konnte meine Einarbeitung stattfinden und meine Zeit bei SÜLZLE ungehindert beginnen.“

Tina wechselte von PERI Deutschland in Weißenhorn zur Bahnbaugruppe, eigentlich an den Standort Dresden:

„Auch für mich hieß es, wie für fast alle bei PERI Deutschland, ab Mitte März Homeoffice, welches ich dann auch kurzerhand in meine Heimat nach Merseburg verlegte und mein Zimmer in Ulm vorzeitig verließ. Glücklicherweise war unser großer Produktlaunch der Deckenschalung zur bautec Messe in Berlin Mitte Februar noch problemlos über die Bühne gegangen. Die Nachbereitungen ließen sich dann gut zuhause erledigen. Jeden Tag um 9 Uhr hatten wir unsere tägliche Corona Teambesprechung online, was super funktioniert hat. Leider schulde ich meinen Kollegen dadurch immer noch meinen angekündigten Abschiedskuchen.

Meine erste Woche bei meiner neuen Station der Bahnbaugruppe in Dresden verlief dann auch ganz anders als gedacht. Da ein großes Brückenprojekt durch die ganzen Corona Unsicherheiten nicht beauftragt wurde und die meisten Kollegen im Homeoffice sind, haben wir beschlossen, dass ich stattdessen in der Niederlassung Hanau eingesetzt werde. Hier in Hanau haben mich dann der Oberbauleiter und der Leiter der Kalkulationsabteilung in Empfang genommen. Die restlichen Kalkulatorinnen sind im Homeoffice und die meisten Bauleiter und Poliere erledigen ihre Bürotätigkeiten auch zuhause und fahren von dort auf ihre Baustellen. So ist es für mich ein ruhiges und dadurch sehr angenehmes Einarbeiten mit den verbleibenden Kollegen.

Chris hingegen hatte noch keine Möglichkeit zu wechseln, aber lest selbst:

„Über meinen ersten Firmenwechsel während der „Corona-Zeit“ gibt es eigentlich wenig zu berichten, denn ich hatte bisher noch keinen Übergang von CREATON zu VELUX. Aufgrund der Corona-Sicherheitsmaßnahmen wurden alle VELUX-Mitarbeiter ins Homeoffice geschickt, was das Einlernen extrem erschwert hätte, speziell da ich bei einem Vertriebsprojekt eingeplant war.

Es wurde offen mit der Situation umgegangen und letztlich haben wir uns alle darauf geeinigt, dass ich noch etwas länger bei CREATON bleiben werde. Da ich bereits eine Wohnung in Hamburg zur Zwischenmiete hatte, befürchtete ich anfänglich, dass ich auf diesen Kosten sitzen bleiben werde (was ich aber in Kauf genommen hätte). Pustekuchen! VELUX hat die komplette Miete mit einer Selbstverständlichkeit übernommen, die auch nicht aller Tage ist!

Ich denke es wurde insgesamt eine gute Lösung gefunden, wovon alle drei Parteien – trotz Corona – profitieren konnten:

VELUX hatte mehr Zeit, um auf die besonderen Gegebenheiten zu reagieren.
Bei CREATON stand zur gleichen Zeit ein neues Projekt an, da ich bereits bestens in der Thematik drin war konnte ich dieses dann auch übernehmen und werde es auch weitestgehend fertigstellen.
Ich musste nicht in den Urlaub geschickt werden und konnte ein spannendes und interessantes Projekt leiten, was ein gewisses Vertrauen von Seiten CREATON voraussetzt. Außerdem hatte ich die Möglichkeit alle Projektaufgaben via Homeoffice zu erledigen.
An dieser Stelle bedanke ich mich daher nochmals herzlichst bei beiden Firmen. Ich denke durch diesen Weg wurde sichergestellt, dass alle Parteien den größtmöglichen Nutzen erzielen konnten. Die erste Station bei CREATON hat sich also bei mir auf acht Monate verlängert. Somit werde ich lediglich vier Monate bei VELUX in Hamburg verbringen. Natürlich ist das sehr schade, aber besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen.“

Zum Schluss noch zu mir persönlich:

Mein Name ist Kira und ich war als sich die Situation mit dem Coronavirus so zugespitzt hat, erst einmal froh nicht umziehen zu müssen. Ich hatte das Glück innerhalb von Stuttgart zu wechseln. Von der BAM Deutschland, wo ich auf dem Projekt „Klinikum Stuttgart“ eingesetzt war, ging es nach Zuffenhausen zu Wolff & Müller.

Hier bin ich in der Abteilung Qualität und Kunden im Bereich Lean Management eingesetzt. Die Abteilung befand sich komplett ohne Ausnahmen bereits seit mehreren Wochen im Homeoffice. An meinem ersten Tag kamen der Abteilungsleiter und der Gruppenleiter des Lean-Bereiches ins Büro, um mich dennoch persönlich in Empfang nehmen zu können. Statt sich die Hand zu schütteln, wurde es zu einem Winken auf 1,5m Entfernung. Ein kleiner Rundgang durch die zahlreichen leeren Büros verdeutlichte mir mal wieder das Ausmaß der Coronakrise.

Nichtsdestotrotz konnte eine Einarbeitung die ersten 2 Tage stattfinden, bevor es auch für mich hieß: Homeoffice. Von hier aus bin ich mit meinen Kollegen über Webex in Kontakt, was soweit auch super funktioniert. Die Einarbeitung geht somit gut voran und weitere Kollegen lässt es sich auch so kennenlernen. Seit 20. April darf man, seitens Wolff & Müller, wieder 1-2 Mal die Woche im Büro arbeiten, natürlich weiterhin unter den Sicherheitsmaßnahmen.

Alles in allem hatte ich trotz Corona einen sehr reibungslosen Übergang. Allerdings hoffe ich natürlich, dass es uns schon bald möglich ist, noch mehr Normalität zurück in unseren Alltag zu bekommen.

Bis bald und bleibt gesund!

Eure Kira


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