Trainee-Blog

Auf den Spuren der wohl berühmtesten weißen Katze Deutschlands

Autor
Michael Stölzle

DAW SE

Hallo zusammen,

das neue Jahr hat bereits begonnen und dies bedeutet für uns Trainees der dritten Generation, dass die Halbzeit unserer ersten Traineestation bereits überschritten ist! Daher möchte auch ich heute die Gelegenheit nutzen mich kurz bei euch vorzustellen und euch einen Einblick in meine Aufgabengebiete bei der DAW SE zu ermöglichen.

Ich bin Michael Stölzle. Meine Wurzeln habe ich im schönen „Schwabenländle“, genauer gesagt in Ulm, wo ich auch mein Studium der Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Logistik und Supply Chain absolvierte. Bevor es mich im Rahmen des Traineeprogramms von Deutschland baut! zur DAW SE in die Metropolregion Rhein-Main zog, lernte ich bei einem Auslandspraktikum in den USA neben der Kultur eines international agierenden Unternehmens auch Land und Leute in Nordamerika kennen.

Der Hauptsitz der DAW SE mit der neu errichteten Firmenzentrale befindet sich im beschaulichen, hessischen Städtchen Ober-Ramstadt, das auch aufgrund seiner Nähe zu Frankfurt, Darmstadt und Wiesbaden schöne Ausflugsziele für das Wochenende bereithält. Hier am Hauptsitz werden neben Wärmedämmverbundsystemen und Lacken vor allem Farben und Putze hergestellt. Auch wenn ihr euch vielleicht, wie ich mich selbst, nicht unbedingt als Maler oder Heimwerker bezeichnen würdet, so ist euch mit Sicherheit trotzdem das bekannteste Produkt der DAW SE – das Alpinaweiß, mit der schneeweißen Katze aus den TV-Spots – ein Begriff.

Alpinaweiß Katze

Passend zu meinem Studienschwerpunkt bin ich in Ober-Ramstadt in der Abteilung Supply Chain Management eingesetzt und dort direkt der Werksleitung unterstellt. Dies ermöglicht mir bei vielen verschiedenen, sowohl strategischen als auch operativen Projekten innerhalb der Produktion und Logistik mitzuwirken.

In den ersten Wochen war ich vollständig in ein Projekt eingebunden, welches zum Ziel hatte, die Komplexität des umfangreichen Innenfarbensortiments über alle Marken der DAW SE hinweg zu reduzieren. Hierfür wurden unter großem Aufwand alle Farben in Vergleichsgruppen von Anwendungstechnikern anonym gegeneinander getestet und unter dem Fokus von Verarbeitungs-, Kosten- und Logistikkriterien bewertet. Meine Aufgabe bei diesem Projekt war neben der Koordination der Materialflüsse auch die Zusammenführung aller Daten und deren Auswertung für die Entscheidungsgremien der Projektleitung. Diese Zeit war für mich sehr lehrreich, da ich zum einen die Produkte der DAW direkt zu Beginn auch auf praktische Weise kennenlernen konnte und zum anderen, weil ich an der Durchführung und internen Kommunikation eines solchen, für das Unternehmen sehr sensiblen Projektes teilhaben durfte.

Als Folgeprojekt analysierte ich die existierenden Kennzahlensysteme in der Fertigwarenlogistik auf Verbesserungspotenziale und setzte die Einführung einiger neuer Kennzahlen sowie Shopfloor-Management-Standards um. Da am Standort durch bauliche Maßnahmen zurzeit viele Logistikbereiche umorganisiert werden müssen, bin ich außerdem an der Erstellung eines Logistikkonzepts für einen Produktionsbereich beteiligt.
Besonders wertvoll an meiner Zeit bei der DAW SE ist für mich die Vielfältigkeit der Projekte und die Selbstständigkeit, mit der ich diese umsetzen darf. Außerdem wird bei der DAW SE insbesondere für junge Leute einiges geboten und deshalb ergeben sich automatisch viele Gelegenheiten zum Netzwerken. Im Rahmen von Abendveranstaltungen gab es zum Beispiel exklusiv für Trainees eine Diskussionsrunde mit einem Mitglied der Geschäftsführung oder einen Vortrag eines Zukunftsforschers zum Thema Leben, Arbeiten und Wohnen in der Zukunft. Diese Möglichkeiten gibt es nicht in jedem Unternehmen und sind meines Erachtens ungemein hilfreich, um möglichst schnell mit Kollegen aus den unterschiedlichsten Bereichen in Kontakt zu treten.

Auch ich durfte mal zu Farbrolle und Pinsel greifen!

Meine Erwartungen an das Deutschland baut! Traineeprogramm sind bisher in jedem Fall erfüllt. Ich bin nun gespannt auf die zweite Hälfte dieser Traineestation und natürlich auch, was mich ab April bei meiner nächsten Traineestation in der Sülzle Gruppe erwarten wird.

Viele Grüße und bis bald,

Michael


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