Trainee-Blog

Trainee bei WOLFF & MÜLLER

Autor
Andreas Lüeckert

Hallo zusammen,

nachdem der erste Unternehmenswechsel gut einen Monat zurückliegt, möchte ich Euch heute von meinen neuen Aufgaben und ersten Eindrücken bei WOLFF & MÜLLER berichten.

Zunächst einmal die Frage: Was möchte ein klassisches Bauunternehmen überhaupt mit einem BWLer? In der Tat werden hier eher Bauingenieure als Betriebswirte gebraucht. Deswegen bietet das Unternehmen derzeit auch nur ein technisches Traineeprogramm an, bei dem Stationen wie Rohbaukalkulation, Technische Abteilung oder Gerätedisposition anstehen. Für mich als Deutschland baut! Trainee wurde das Programm allerdings neu gestaltet.

traineeplanDirekt an meinem ersten Arbeitstag habe ich einen Durchlaufplan für die nächsten sechs Monate erhalten. Meine erste und auch längste Station ist die Personalentwicklung. Danach werde noch u.a. in den Bereichen Unternehmensentwicklung, Geschäftsführungsassistenz, Einkauf und Finanz- & Rechnungswesen arbeiten (siehe Auszug aus dem Traineeplan). Somit habe ich die Chance, einen sehr guten Einblick in das Unternehmen zu bekommen und ein internes Netzwerk aufzubauen. Der kleine Wermutstropfen ist jedoch, dass es in den kurzen Zeiträumen, die ich in den jeweiligen Abteilungen verbringe, relativ schwierig ist eigene Projekte zu realisieren.

Aus diesem Grund ist es hilfreich, dass die erste Station in der Personalentwicklung immerhin neun Wochen dauert. Hier habe ich die Möglichkeit, mich tiefer in einige Themen einzuarbeiten. Mein erstes Projekt ist die Entwicklung eines Kompetenzmodells für WOLFF & MÜLLER. Das Modell soll konkret beschreiben, welche Fähigkeiten, Eigenschaften und Einstellungen eine Person mitbringen sollte, um optimal zum Erfolg von WOLFF & MÜLLER beizutragen. Dieses Modell soll im Anschluss die Grundlage für das Recruiting, das Mitarbeitergespräch sowie die Nachfolgeplanung bilden. Entscheidend bei dessen Konzeptionierung ist die Beachtung des Unternehmensleitbildes E.P.I. – Effektiv, Partnerschaftlich, Innovativ. Dementsprechend musste ich mich zunächst ganz genau mit dieser Kultur vertraut machen und mich auch in die Thematik des Kompetenzmodells einarbeiten. Im nächsten Schritt wurde das Projekt geplant indem u.a. SMARTe Ziele definiert wurden, ein Projektplan und eine Stakeholderanalyse entwickelt wurden. Daraufhin habe ich in enger Zusammenarbeit mit der Personalentwicklung einen ersten Entwurf des Kompetenzmodells entwickelt, der im nächsten Schritt mit den unterschiedlichen Stakeholdergruppen weiter ausgearbeitet und abgestimmt werden soll.

Parallel zu der Entwicklung des Kompetenzmodells beschäftige ich mich mit weiteren Themen, die in der Personalentwicklung in naher Zukunft anstehen – oder anstehen könnten. Dazu entwickle ich verschiedene Ideen und verdichte diese. Auch sind andere Projekte wie z.B. die Neustrukturierung und Digitalisierung des Mitarbeitergesprächs eng mit dem Kompetenzmodell verknüpft und werden Schrittweise in die Planung des Kompetenzmodells mit einbezogen.

Was ist das besondere fernab von der Arbeit? Kleine Highlights bei WOLFF & MÜLLER in Stuttgart habe ich bereits an meinem ersten Tag im Unternehmen entdeckt. Vor dem Eingang stehen zwei Elektro-Smarts die man auch für private Fahrten nutzen kann. Obwohl der Verkehr in Stuttgart am besten komplett vermieden werden sollte, ist der Stromzwerg insbesondere für kurze Strecken zu empfehlen. Darüber hinaus hat sich die Kaffee-Ecke als hervorragender Ort zum Socializen herausgestellt. In einem Bereich mit angrenzender Terrasse gibt es kostenlos Kaffee, Tee, Kakao, etc. Besonders zur Mittagszeit ist hier einiges los. Das sind zwar kleine Dinge, die allerdings sinnbildlich für die Wertschätzung sind, die einem als hier Mitarbeiter entgegengebracht wird.

So viel zu meinen ersten Eindrücken bei WOLFF & MÜLLER. Im nächsten Blogeintrag wird Phillip voraussichtlich von seinem Projekt bei VELUX berichten.

Beste Grüße

Andreas


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